Regulatory Steering (Infotainment)

Challenge

Ein Tier-1-Zulieferer für Infotainment-Software stand vor der Herausforderung, umfangreiche neue Vorschriften (ISO 21434, UNECE R155/R156 u. a.) umzusetzen. Das Produktmanagement sah sich entscheidungsrelevanter Unsicherheit gegenüber: Anforderungen lagen verstreut in Markdown-Dateien, PDFs und Wikis, Lückenprüfungen wurden manuell durchgeführt und ein enges Zeitfenster für frühe Compliance drohte Gate-Entscheidungen zu verzögern. Ohne systematische Maßnahmen drohten: verspätete Umsetzung regulatorischer Vorgaben, verlängerte Entwicklungszyklen, höhere Abstimmungsaufwände zwischen PM, Engineering und Compliance, sowie das Risiko, den bevorzugten OEM-Status zu verlieren.

Lösung

Um die drohende regulatorische Komplexität beherrschbar zu machen, wurde der KI Co-Worker direkt in die Arbeit des Produktmanagements eingebettet. Er konsolidierte tausende Seiten an Vorschriften, Feature-Dateien und Jira-Tickets in eine strukturierte Nachverfolgungsmatrix, identifizierte automatisch Lücken und Abweichungen im Backlog und bewertete diese nach Risiko und Aufwand. Auf dieser Basis priorisierte der Co-Worker Features mit einem MoSCoW-/RICE-Ansatz und generierte neue Akzeptanzkriterien. Dadurch konnte das Produktmanagement Compliance-konforme Funktionen frühzeitig implementieren, Entwicklungszyklen verkürzen und Gate-Verzögerungen systematisch reduzieren, während Abstimmungsaufwände minimiert wurden.

Resultate

Der KI Co-Worker ermöglichte dem Produktmanagement, regulatorische Anforderungen systematisch und datenbasiert zu konsolidieren. Durch die automatisierte Konsolidierung von tausenden Seiten Vorschriften, Feature-Dateien und Jira-Tickets konnten Lücken und Abweichungen frühzeitig identifiziert und nach Risiko, Aufwand und strategischer Relevanz priorisiert werden. Dies beschleunigte die Umsetzung compliance-konformer Features, reduzierte Gate-Delays und verkürzte Entwicklungszyklen spürbar.

Das Team konnte Abstimmungsaufwände zwischen PM, Engineering und Compliance minimieren und die strategische Planung für zukünftige Releases verbessern. Gleichzeitig wurde eine wiederholbare Methodik etabliert, die sicherstellt, dass künftige Softwaregenerationen schneller, risikofreier und regelkonform implementiert werden können. Insgesamt erhöhte sich die Effizienz des Produktmanagements, Entscheidungen wurden fundierter getroffen, und die frühe Marktreife von Features konnte konsequent umgesetzt werden.

200%

Mehr validierte Features: PM konnte Backlogs vollständig überarbeiten und sicherstellen, dass doppelt so viele Funktionen regelkonform umgesetzt werden.

44%

Kürzere Entwicklungszyklen. PM-Entscheidungen zu Feature-Priorisierung und Umsetzung liefen messbar schneller, Gate-Delays reduziert, frühe Marktreife erreicht.

67%

Schnellere Compliance-Prüfung: Regulatorische Anforderungen konnten deutlich früher in Release-Planung und Feature-Roadmap integriert werden.