Strategic Discovery (Batteriespeicher-systeme)

Challenge

Ein führender Anbieter von Batteriespeichersystemen für kleine und mittlere Anwendungen bereitete den Launch einer neuen Produktgeneration vor. Erste technische Prototypen lagen bereits vor, doch das Produktmanagement stand vor entscheidungsrelevanter Unsicherheit in zentralen Fragen. Die Kombination aus potenziell unklaren Marktchancen, regulatorischem Druck und der Vielzahl möglicher Segment-Region-Kombinationen drohte hohe Abstimmungsaufwände, verzögerte Gate-Entscheidungen und strategische Unsicherheit zu verursachen – typische Spannungen, die das Produktmanagement bei jeder Entscheidung berücksichtigen musste.

Lösung

Um die antizipierten Spannungen aus unklaren Marktchancen, regulatorischem Druck und Segmentvielfalt zu adressieren, wurde der KI Co-Worker direkt in das Produktmanagement eingebettet. Er modellierte 15 konsistente 5-Jahres-Szenarien auf Basis von Energieprognosen, Fördermechanismen und Preisentwicklungen, entwickelte drei belastbare Erlösmodelle (CapEx/OpEx-Hybrid, Leasing, Umsatzbeteiligung) inklusive Sensitivitätsanalysen und priorisierte 28 Segment-Region-Kombinationen. So konnten strategische Entscheidungen schneller, fundierter und mit klarem Go-to-Market-Fokus getroffen werden.

Resultate

Der KI Co-Worker ermöglichte dem Produktmanagement, strategische Entscheidungen schneller, fundierter und mit klarer Go-to-Market-Ausrichtung zu treffen. Durch die systematische Modellierung von Markt-, Preis- und Segment-Szenarien konnte das Team Risiken frühzeitig erkennen und auf verlässliche Daten zurückgreifen, anstatt sich auf Annahmen zu verlassen. Gleichzeitig wurden Abstimmungsaufwände zwischen Produkt, Vertrieb und Management reduziert, sodass PM sich auf strategisch relevante Entscheidungen konzentrieren konnte.

Die konsolidierte Analyse legte zudem die Grundlage für wiederholbare, skalierbare Portfolio-Strategien und erleichtert die Planung zukünftiger Produktgenerationen. Entscheidungen konnten schneller getroffen, Marktchancen gezielter genutzt und die Go-to-Market-Strategie konsequent umgesetzt werden. Insgesamt erhöhte sich die Effizienz des Produktmanagements deutlich, und das Team war besser in der Lage, komplexe Szenarien und Segment-Region-Kombinationen proaktiv zu steuern.

200%

Entscheidungsoptionen vor Gate. Die Anzahl valider, quantitativ bewerteter Handlungsoptionen vor der Launch-Entscheidung verdoppelte sich.

47%

Kürzere strategische Entscheidungszyklen. Go-/No-Go-, Pricing- und Segmententscheidungen wurden im Schnitt in Tagen statt Wochen getroffen.

50%

Weniger Abstimmungsrunden. Einheitliche Entscheidungsmodelle führten zu deutlich weniger Meetings zwischen Produkt, Vertrieb und Management.